Was der geheime Schlüssel leistet — und was nicht
Im QR-Code steckt nicht nur die Adresse Ihrer Hochzeit, sondern zusätzlich ein langer, nicht erratbarer Schlüssel. Ohne ihn führt die Adresse ins Leere. Das schützt zuverlässig gegen zwei Dinge: gegen zufälliges Auffinden und gegen systematisches Durchprobieren. Es schützt ausdrücklich nicht gegen Weitergabe. Wer den vollständigen Link bekommt, ist drin — auch der Kollege eines Gastes, der nie eingeladen war. Das ist der bewusste Preis dafür, dass niemand ein Konto anlegen muss.
Wenn Sie namentliche Kontrolle brauchen
Es gibt Konstellationen, in denen „Wer den Link hat, kommt rein“ nicht genügt: Gäste in Zeugenschutz-ähnlichen Situationen, Kinder aus Pflegeverhältnissen, Personen mit beruflichem Abbildungsverbot. Dann ist eine Galerie ohne Konten das falsche Werkzeug — unabhängig vom Anbieter, denn das Modell selbst kann das nicht leisten. Sagen Sie es lieber vorher, als sich auf eine Zusage zu verlassen, die die Technik nicht einlöst.
Suchmaschinen finden die Galerie nicht
Die Hochzeitsseiten sind von der Indexierung ausgeschlossen — technisch über die Robots-Regeln und über Meta-Angaben auf der Seite selbst, nicht nur über eine Datei, die manche Crawler ignorieren. Eine Suche nach Ihren Namen führt also nicht zur Galerie. Die Bilddateien selbst liegen zusätzlich hinter signierten Adressen, die nach kurzer Zeit ablaufen: Ein einzelner kopierter Bildlink funktioniert am nächsten Tag nicht mehr.
Wer ist datenschutzrechtlich verantwortlich?
Für die Fotos Ihrer Hochzeit sind Sie als Brautpaar Verantwortliche im Sinne der DSGVO; die Plattform verarbeitet die Daten in Ihrem Auftrag. Für rein private Feiern greift zwar in vielen Fällen die Haushaltsausnahme nach Artikel 2 — die Verarbeitung im Rahmen ausschließlich persönlicher Tätigkeiten. Verlassen Sie sich darauf aber nicht blind: Sobald Sie die Galerie etwa mit einem Geschäftspartner teilen oder Bilder gewerblich nutzen, endet die Ausnahme.
Hochzeitsgalerie mit QR-Code — einmalige Zahlung, kein Abo.
Kostenlos startenWas Sie Ihren Gästen sagen sollten
- Dass Fotos in einer gemeinsamen Galerie landen, die das Brautpaar und alle anderen Gäste sehen können.
- Dass der eingetragene Name neben dem Foto sichtbar sein kann — wer das nicht möchte, trägt einen Spitznamen ein.
- Dass Sie Fotos auf Wunsch löschen, und an wen man sich dafür wendet.
- Bei Kindern: dass die Eltern entscheiden, ob Bilder ihrer Kinder in die Galerie dürfen.
Ein Satz auf der Tischkarte genügt
Sie brauchen keine Datenschutzerklärung neben dem Sektglas. Ein Satz auf der Karte — „Ihre Fotos landen in unserer gemeinsamen Galerie; wenn Sie ein Bild wieder entfernt haben möchten, sagen Sie uns kurz Bescheid“ — erfüllt seinen Zweck und wirkt souveräner als ein juristischer Absatz. Ergänzen Sie ihn durch die Ansage am Mikrofon, dann hat es jeder gehört.
Was sonst noch auf die QR-Tischkarte gehörtLöschen: wer darf was, und wie lange
Ein Gast kann sein eigenes Foto einige Minuten nach dem Hochladen selbst zurücknehmen — das deckt den häufigsten Fall ab, den versehentlichen Upload. Danach löscht das Brautpaar im Dashboard, dauerhaft und ohne Umweg über den Support. Nach Ablauf des Aufbewahrungszeitraums werden die Dateien automatisch entfernt; Sie bekommen vorher Erinnerungen, damit das Archiv nicht unbemerkt verfällt.
Die Fragen, die Sie einem Anbieter stellen sollten
- Wo stehen die Server, und gibt es eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung?
- Sind die Galerieseiten wirklich von der Indexierung ausgeschlossen — auch über Meta-Angaben, nicht nur per robots.txt?
- Laufen die Links zu den Bilddateien ab, oder funktioniert ein kopierter Link dauerhaft?
- Wie lange bleiben die Daten gespeichert, und was passiert danach automatisch?
- Kann das Brautpaar einzelne Fotos endgültig löschen, ohne den Support einzuschalten?
- Werden die Fotos zum Training von KI-Modellen oder für Werbung verwendet?
Häufige Fragen
Ist eine QR-Hochzeitsgalerie DSGVO-konform?
Die technische Seite — Zugriffsschutz, ablaufende Dateilinks, Ausschluss aus Suchmaschinen, Löschmöglichkeit — lässt sich datenschutzkonform gestalten. Verantwortlich für die Fotos bleiben Sie als Brautpaar; bei rein privaten Feiern greift häufig die Haushaltsausnahme.
Kann jemand die Galerie ohne Einladung sehen?
Nur mit dem vollständigen Link samt geheimem Schlüssel. Zufällig findet ihn niemand, aber weitergeben lässt er sich. Wer namentliche Kontrolle nach Gästeliste braucht, ist mit einer Galerie ohne Konten grundsätzlich falsch bedient.
Erscheinen unsere Hochzeitsfotos bei Google?
Nein. Die Hochzeitsseiten sind von der Indexierung ausgeschlossen, und die Bilddateien liegen hinter signierten Adressen, die nach kurzer Zeit ablaufen.
Müssen wir die Gäste um Einwilligung bitten?
Ein Hinweis ist in jedem Fall die bessere Praxis: dass Fotos in einer gemeinsamen Galerie landen, dass der Name sichtbar sein kann und an wen man sich zum Löschen wendet. Bei Bildern von Kindern entscheiden die Eltern.
Wer kann ein hochgeladenes Foto wieder löschen?
Der Gast selbst einige Minuten lang, danach das Brautpaar im Dashboard — dauerhaft und ohne Support.
Sammeln Sie jedes Foto Ihrer Hochzeit
Legen Sie eine QR-Hochzeitsgalerie an — Ihre Gäste laden Fotos direkt vom Handy hoch, ganz ohne App. Einmalige Zahlung, unbegrenzt viele Gäste. Den aktuellen Preis finden Sie auf der Preisseite.
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